Reise mit der Transsib von Moskau nach Beijing 13. - 30. August 2005

 

Im Sommer 2005 ging ein Traum in Erfüllung, der in einer Geographiestunde in der Bez geboren wurde. Beim Anblick des Inserates erwachte er wieder. Und wurde Wirklichkeit. Mit einer kleinen Reisegruppe begann das Unternehmen am 13. August 2005.

 

13.-15. August: Moskau

Die ersten Tage entdeckten wir Moskau, das alte zaristische und orthodoxe Moskau, das kommunistische und das moderne Moskau mit seinen vielen verschiedenen Gesichtern.

Start am 13. August in Moskau

Moskau

Blick von der Uni über die Stadt

Blick von der Uni über die Stadt

Der Rote Platz

Die Basilius-Kathedrale

Das Lenin-Mausoleum am Roten Platz

Die Kirche der Kasaner Gottesmutter

Blick zum Kreml über den Manegeplatz

Blick zum Krml über die Moskwa

Die Maria-Himmelfahrts-Kathedrale im Kreml

Die Maria-Verkündigungs-Kirche im Kreml

Goldene Kuppeln im Kreml

Der Regierungspalast

Die Erlöserkathedrale

Die Alte Arbatskaja

Abgang zur Metro

Metrostation Komsomolskaja

Metrostation Novoslobodskaja

Datscha bei Sergej Possad

Das Kloster von Sergej Possad

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15. - 19. August: Erste Transsib-Etappe von Moskau nach Irkutsk

Im normalen 2. Klasse-Abteil führte uns die Reise 3 Tage durch die Weite Russlands. Unendliche Wälder, Wiesen und auch Ackerland säumte die Eisenbahnstrecke rechts und links. Kleine russische Dörfer, abgelegene Bauerndörfer und dann wieder grosse Industriestädte. 3 - 4 grössere Halte (à ca. 30 Minuten) boten die Gelegenheit zum Einkauf auf den Perons. Fliegende Händler, alte Bäuerinnen und jeder der etwas zu Verkaufen hatte boten ihr Essen an. Nach Abfahrt des Zuges dann jeweils das Buffet mit dem "Erjagten" und heissem Tee aus dem Samowar.

1. Etappe der Transsib-Reise

Abfahrt am Jaroslawler Bahnhof

Der Baikal-Express für die erste Etappe

Unser Abteil

Der Bahnhof Kirov

Der Bahnhof Kirov

Durch die Taiga

Der Bahnhof in Tjumen

Einkauf auf dem Bahnhof Tjumen

Anschliessendes Schlemmerbuffet

Der Samowar mit immer heissem Wasser

Der Bahnhof Omsk

Einkauf am Bahnhof Omsk

Russische Dörfer entlang der Transsib

Bahnhof Krasnojarsk

Russisches Dorf

Bahnhof Irkutsk

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19. - 21. August: Irkutsk - Talzy - Bajkalsee - Listwjanka

Drei Tage, um sich in der Hauptstadt Sibiriens und der Umgebung umzuschauen. Irkutsk, eine Stadt ursprünglich aus Holz, eine Stadt der Bildung und Kultur, über 5000 km von Moskau entfernt. Talzy ist ein Freilichtmuseum, das die Vergangenheit der Region zeigt. Der Bajkalsee besticht durch seine Grösse, er ist das grösste Süsswasser-Reservoir der Erde. An seinem Ufer gelegen der aufstrebende Ferienort Listwjanka.

Irkutsk

Blick über Irkutsk

Strassenszene

Typisches Haus in Holzbauweise

Kleine und verschlafene Strasse

Der Markt von Irkutsk

Die Angara

Die Christi-Erscheinungs-Kathedrale

Talzy - Freilichtmuseum

Holzkapelle in Talzy

Auch das Dach ist aus Holzschindeln

Dorfplatz Talzy

Listwjanka am Bajkalsee

Aufbruch zur Bootsfahrt

Dem Ufer entlang

Dem Ufer entlang

Dem Ufer entlang

Fischräuchereien an der Strandpromenade

Fischräucherei an der Strandpromenade

Der Bajkalsee

Listwjanka

Listwjanka

Listwjanka

Listwjanka, die orthodoxe Kirche

Der Abfluss des Angara aus dem Bajkalsee

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21. - 22. August: Zweite Transsib-Etappe von Irkutsk nach Ulaan Baatar

Morgens früh um 5.30 Uhr geht der Zug weiter. Im Morgengrauen geht es dem Bajkal-Ufer entlang in Richtung Osten. Wir teilen den Wagen mit mongolischen Schmugglern, die in grosser Hektik Reitstiefel, Haarfärbemittel und Kleider in der Decken- und Wandverkleidungen verstecken. An der Grenze (Nauschki) gibt es einen längeren Aufenthalt an der glühenden Sonne. Beim Sonnenuntergang geht es weiter in die Mongolei.

Die nächste Etappe der Reise

Eines der Dörfer entlang des Bajkal-Sees

Am Ufer des Bajkal-Sees

Unser Zug

Weiter geht es der Selenga entlang Richtung Osten

Die Lok der Transsib

Ein Dorf an der Bahnstrecke

Der Grenzbahnhof Nauschki

Im Sonnenuntergang der Mongolei entgegen

Ankunft am frühen Morgen in Ulaan Baatar

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22.- 26. August: Ulaan Baatar und die Mongolei

Ein neues Land, eine andere Kultur, eine andere Religion, eine andere Sprache. Die Mongolei - ein Land zwischen einer chinesisch-russischen Vergangenheit und einer eigenen Zukunft. Ein armes Land, in dem immer noch viele Menschen in ihren Jurten wohnen. Ein reiches Land mit seinen Traditionen und einer eigenen Kultur. Fazit: ein spannendes Land!

Nächster Halt: Ulan Bator

Die Stadt selber ist westlich geprägt

Der Eingang zum Gandan-Kloster

Im Gandan-Kloster leben heute wieder 300 buddhistische "Gelbmützen"-Mönche

Gebetet wird in allen möglichen Formen - auch mit Gebetsmühlen

Das Hauptgebäude des Gandan-Kloster, gegründet 1838

Fahrt mit dem Kleinbus in die Umgebung der Hauptstadt

Kamele - eines der Haustiere der Nomaden

Jurtencamp am Rand des Hustain Nuru-Nationalpark

Eine typische Jurte

Das Innere einer Jurte

Die Dachkonstruktion

Takhis (Przewalski-Pferde) im Hustain Nuru-Nationalpark

Eine Herde Reitpferde der Nomaden

Das kleine Dorf Erdenesant an der Strasse Richtung Westen

Erdenesant

Ein buddhistische Wegzeichen

Blick auf Karakorum, die alte Hauptstadt von Dschingis Khan

Das Jurtencamp Anar

Das grüner Tal beim Camp Anar

Schafe, Ziegen und Yaks - die Haustiere der Mongolen

Ein mongolischer Reiter beim Queren des Flusses

Das Jurtencamp Hoyor Zagal Juulchin

Sonnenuntergang beim Camp

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26. - 30. August: Beijing

Am Nachmittag des 26.08. kürzen wir die letzte Etappe und fliegen direkt von Ulaan Baatar nach Beijing. Damit landen wir ganz plötzlich in einer anderen Welt. Das kommunistische Land mit seiner "Sozialen Marktwirtschaft" - einem ungebremsten und unkontrollierten Wachstum. Die Stadt wirkt auf den ersten Blick wie ein modernes Babel, auf den zweiten Blick sieht man die Menschen, die in dieser völlig veränderten Welt zu (Über-)Leben versuchen - mit unterschiedlichem Erfolg.
Die Sehenswürdigkeiten? Stammen fast ausschliesslich aus der Kaiserzeit oder sind religiöser Natur. Der Kommunismus hat kulturell keine grossen Würfe hinterlassen.

Die letzte Etappe per Flugzeug

Beijing - die Daten in Kürze

Strassenszene

Einer der vielen kleinen Läden

Die moderne Seite der Stadt

Der Tiennamen-Platz mit Sicht auf den Eingang zur Verbotenen Stadt

Die zahlreichen Vorhöfe und Hallen in der Verbotenen Stadt

Das eigentliche Hauptgebäude

Blick über die Wohngebäude der Konkubinen

Dachgeister zum Schutz der Bewohner

Im Park des Himmelstempels

Im Park des Himmelstempels

Der Himmelstempel

Im Inneren / Echomauer

Rikscha-Fahrt durch das Hutong-Viertel

Per Rikscha durch die engen Gassen der alten Viertel

Der Markt im Hutong-Viertel

Reichlich Früchte und Gemüse auf dem Markt

In den engen Gassen von Hutong

Der Eingang zum Sommerpalast

Der tolle Park des Sommerpalastes

Die Gebäude des Sommerpalastes

Die grosse Mauer bei Badaling

Blick über die Mauerkette

Die grosse Mauer

Die Ming-Gräber - Eingangshalle

Der Heilige Weg zu den Kaisergräber der Ming-Dynastie

Der Tempel für die Bestattungszeremonie

Das Tor zwischen Diesseits und Jenseits

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30. August: Rückflug von Beijing über Kopenhagen nach Zürich

Eindrücklich, dieser lange Flug zurück über die Strecke, die wir zum grossen Teil im Zug zurück gelegt haben. Wir fliegen den nördlichen Kurs und sehen so die Strecke der Transsibirischen Eisenbahn unter uns, wie sie sich durch dieses unendliche Land zieht.

Eine Reise voller eindrücklicher Besuche und Begegnungen - durch drei Länder und drei Kulturen.