Hunde-Fotokurs am 01./02. Oktober 2011 in Buochs NW

Es war ein intensives und langes Wochenende rund um die Hundefotografie. Der Kurs wurde vom Schweizer Hundemagazin ausgeschrieben unter der Kursleitung von Menno und Thomas. Im Hotel Sternen in Buochs wurden wir verwöhnt und das Wetter was ein Herbsttraum. Einfacher hätte es nicht sein können ... wenn man keinen schwarzen, glänzenden Hund hätte! Das Vorgehen war folgendes: Zuerst einen Block Theorie um ein bestimmtes Thema, dann raus und ausprobieren, anschliessend dann Bildbesprechung und Tipps.

Block 1: Allgemeines zur Digitalkamera, Brennweite ... . Die folgende Aufgabe: Die Hunde mit verschiedenen Brennweiten auf «P» von nah und fern fotografieren, auch mal von ganz nah, ev. mit Mikro. Und schon taucht das erste Problem auf: schwarzer Fleck vor viel zu hellem Hintergrund. Der Trick: Belichtungskorrektur mehr oder weniger ins Minus korrigieren und Aufhellblitz dazuschalten. Ergebnis: nicht schlecht.

     

Block 2: Arbeiten mit der Blende: zB. Portraits und Nahaufnahmen. Die folgende Aufgabe: Hundebilder machen, mal mit offener oder geschlossener Blende um mehr oder weniger Tiefenschärfe zu erreichen. Hier das Problem: meine Kamera geht nur bis 5.6 runter, ich kann also meine Blende gar nicht genug öffnen um nur so den Hintergrund zu verwischen. Dafür hat's mit geschlossener Blende den ein oder anderen «Wasserspritzer-Schnappschuss» gegeben.

     

  

Block 3: Arbeiten mit der Verschlusszeit: zB. Actionfotos. Die folgende Aufgabe: Hunde in Action ablichten, mal stechend scharf in eingefrorener Bewegung, dann in verwischter Bewegung durch Mitziehen der Kamera. Das Ganze mit dem Teleobjektiv, und beim Einfrieren mit Scharfeinstellung von Hand. Zum Ausprobieren mit Serienbildern oder mit Einzelbild.

  

     

Block 4: Nach Wahl. Ich habe mich dafür entschieden, mal in Ruhe meine «Best of»-Fotos rauszusuchen und den Ordner «Auswahl» mit Fotos von anderen Hunden zu erstellen. Diese sollen dann auf der HP von Thomas abrufbar werden zum Runterladen.

So, das war eine ganze Menge für zwei Tage. Das Fazit: ein brummender Kopf, ein Hund der vom Posieren müde wurde, viele Ausschussfotos und ein paar wirklich schöne Bilder und die Erkenntnis: schöne und originelle Bilder entstehen selten durch Zufall als Schnappschuss. Gute Bilder sind geplant und gut überlegt und mit vielen Fehlversuchen gekoppelt. Es steckt viel Arbeit dahinter. Und ein gutes Bildbearbeitungsprogramm! (Und für den nächsten Hund: nicht mehr schwarz!)

Und noch was: um an gute Fotos zu gelangen, scheut man keinen Aufwand und keine Verrenkung:

     

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