Sucharbeit lustig bis schwierig

Jeder Hund sucht für sein Leben gerne. Bei Svala hat es mit ihrem Lieblingsspielzeug (dem «Büsi») angefangen. Ich habe es in der Wohnung versteckt und sie musste es suchen. Gemeinerweise wurden die Verstecke immer schwieriger. Zuerst lag das Büsi auf dem Bett, dann unter einem Kissen, dann unter dem Bettüberwurf und neuerdings versteckt es sich schon mal in einem Schrank oder einer Schublade (am Anfang noch leicht offen). Das ist schon recht anspruchsvoll, auch für den zweibeinigen Mitspieler. Man muss nämlich schnell genug sein, damit der Hund nicht die schönen Möbel zerkratzt aus lauter Begeisterung. Am Besten bringt man ihm bei, den Fund durch Bellen oder Hinsetzen anzuzeigen.

Wenn Svala schon das Büsi findet, könnte sie doch auch was anderes suchen wie die Profis, zum Beispiel Drogen oder Sprengstoff. Weil diese nicht so einfach zu beschaffen sind, haben wir uns auf Schoggi geeinigt. Ein Stück Schokolade kommt in ein Gewürzdösli mit (verschliessbaren) Löchern. Dann geht das Spiel ähnlich wie beim Büsi. Mit dem Clicker lernte Svala schnell, dass nun der Geruch von Schoggi gefragt ist. Mittlerweile findet sie die Schokolade auch in Möbeln, sogar mit geschlossenen Streulöchern. Wenn ich also Gluscht auf Schoggi habe brauche ich nur noch zu sagen «Svala, suech d'Schoggi» und schon geht sie für mich auf die Pirsch. Ach und noch was, die Schoggi aus dem Dösli kriege ich - Svala dafür ein besonders feines Gudeli.

  Fotos kommen später!

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